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	<title>Musicalausbildung Blog</title>
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	<pubDate>Sat, 19 May 2012 23:07:07 +0000</pubDate>
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		<title>Lernwochenende</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 23:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten Wochen habe ich mich fleißig bemüht, ganz viel für meine Work-Life-Balance zu tun!  Das habe ich in meinem Studium vor der Ausbildung gelernt. Habe nämlich schon ein duales Studium hinter mir und bin Bachelor of Arts in Business Administration (kurz Betriebswirt ;)) und Industriekauffrau. Ich hatte im dritten Studienjahr Personal als Vertiefung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Wochen habe ich mich fleißig bemüht, ganz viel für meine Work-Life-Balance zu tun! <img src='http://www.musicalausbildung-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> Das habe ich in meinem Studium vor der Ausbildung gelernt. Habe nämlich schon ein duales Studium hinter mir und bin Bachelor of Arts in Business Administration (kurz Betriebswirt ;)) und Industriekauffrau. Ich hatte im dritten Studienjahr Personal als Vertiefung und habe ganz viel über Mitarbeiterführung gelernt. Dabei haben wir uns auch ganz viel mit der Work-Life-Balance unserer Mitarbeiter auseinander gesetzt. Wir hatten auch selbst Seminare wie Zeitmanagement oder Self-Empowerment in denen wir Methoden an die Hand bekommen haben, wie wir unsere Zeit am besten einteilen und somit stressfrei alles erledigt bekommen. Ich dachte mir in den letzten Wochen, ich teste mal einige Methoden aus um herauszufinden, wie ich am Effektivsten und möglichst stressfrei alles erledigt bekomme, was für den Unterricht zu erledigen ist und ich für mich zusätzlich erledigen möchte. Dabei habe ich herausgefunden, dass ich die Abende in der Woche am besten nutze indem ich den Unterricht für die nächsten Tage vorbereite und bade ;). Am Wochenende wird dann eher abgeschaltet, Freunde getroffen, Geld verdient und Sonntag Abend der montagsunterricht vorbereitet. So hat das die letzten Wochen gut funktioniert! Leider habe ich langfristige Vorbereitungen wie längere Schaupieltexte lernen oder die Theatergeschichtsklausur nicht eingeplant. Und so musste ich in der letzten Woche feststellen, dass diese schon nächsten Mittwoch ansteht. Es ist ja nicht so, dass sie nicht schon seit Anfang des Jahres angekündigt wurde ;). Aber man kennt das ja - man erledigt immer alles auf den letzten Drücker, denn andere Sachen waren vorher wichtiger&#8230; zumindest bin ich so ein Kandidat&#8230;</p>
<p>Also, nun habe ich den Salat - meine Zeitplanung geht keinesfalls auf. Da hilft nur eins: das Wochenende blocken und LERNEN. Und so sitze ich also schon den ganzen Tag (naja gut den halben) an meinem Schreibtisch und gehe durch unsere Zettel, die wir in Theatergeschichte bekommen haben und schreibe mir Notizen raus. Zu meiner Verteidigung: den Rest des Tages habe ich Tanzunterricht gegeben (irgendwoher muss das Geld zum Leben ja kommen), gegessen und geschlafen (die Woche war sehr anstrengend!). Es ist aber echt erstaunlich, wie wenig von dem, was wir im Unterricht behandelt haben bei mir hängen geblieben ist. Dabei ist Theatergeschichte doch eigentlich echt interessant! Im Moment befinde ich mich im Goldenen Zeitalter - Shakespeare, Molière und Goldoni&#8230; Habe also auch noch einiges vor mir - Goethe, Lessing, Schiller, Tschechow usw&#8230; Aber die Nacht und der morgige Tag sind ja noch lang ;). Mein Ziel wäre morgen Abend einmal alles durchgelesen zu haben um dann die nächsten Tage zum auswendig lernen zu nutzen oder sich nochmal einige Inhaltsangaben der Werke anzuschauen. Aber ich bin da ganz zuversichtlich denke ich.</p>
<p>Mein 2. großes Projekt für dieses Wochenende ist das &#8220;durch-stagen&#8221; eines Up-Tempo Songs für meine Repertoire Stunde am Montag. Ich singe nämlich gerade &#8220;Komm schafft die Männer ran&#8221; aus Jekyl&amp; Hyde, eine Shownummer in einem Bordell. Das bedeutet, ich sollte mir auch eine Shownummer überlegen. Da ich aber wie gesagt seit Jahren Tanzunterricht gebe, hoffe ich, dass das mit der Choreografie zum Song nicht allzu schwer wird ;). Auf jeden Fall fühle ich mich generell sicherer, wenn ich vorher ungefähr festlege was ich machen möchte. Genau darüber habe ich mich am Freitag mit einer Mitschülerin unterhalten. Sie sagt nämlich, dass es sie eher hindert, wenn sie sich vorher überlegt, was sie bei einem Song interpretatorisch zeigen oder darstellen möchte. Sie lässt sich eher beim singen leiten und inspirieren. Ich dagegen muss mir vorher viele Gedanken machen um mich vollkommen in die Situation hineinversetzen zu können. Wie unterschiedlich das doch ist! Aber ich denke auch, dass weder das eine noch das andere von Vorteil ist, sondern eher, dass es vorteilhaft ist, wenn man darum weiß, denn dann kann man gezielt auf diese Art und Weise arbeiten.</p>
<p>Und mein drittes Projekt für das Wochenende gilt dem Stück &#8220;Pornografie&#8221; von Simon Stephans. Es ist ein Stück, welches man mit beliebig vielen Personen und in beliebiger Reihenfolge inszenieren kann. Wir werden uns im Rahmen des Faches Textanalyse mit dem Stück befassen und sollen uns einmal drüber Gedanken machen, wie wir denn das Stück inszenieren würden. Ich habe angefangen den Text zu lesen und habe jetzt schon einige Textpassagen gefunden, die man unterschiedlich verstehen und anordnen kann. Ich bin schon echt gespannt darauf, was sich die anderen überlegen.</p>
<p>So, damit aber auch morgen ein produktiver Tag wird, werde ich mich langsam ins Bett begeben, nachdem ich noch 1-2 Zettel für Theatergeschichte durchgearbeitet habe.</p>
<p>Lieben Gruß,</p>
<p>Alexandra</p>
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		<title>Akku</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 20:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag: Morning Class bei Viviana, dann Ballett, dann frei bis Steppen, dann Steppen, dann als Swing bei der Barbecue Probe zuschauen. Und am Abend hab ich noch ein bißchen gesungen.
Gesungen hab ich deswegen, weil Morgen unsere &#8220;Fake-Prüfung&#8221; ansteht. Das heißt, drei aus der Klasse machen vorzeitig Abschluss. Dafür gibts Morgen eine Prüfung und wir nehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag: Morning Class bei Viviana, dann Ballett, dann frei bis Steppen, dann Steppen, dann als Swing bei der Barbecue Probe zuschauen. Und am Abend hab ich noch ein bißchen gesungen.</p>
<p>Gesungen hab ich deswegen, weil Morgen unsere &#8220;Fake-Prüfung&#8221; ansteht. Das heißt, drei aus der Klasse machen vorzeitig Abschluss. Dafür gibts Morgen eine Prüfung und wir nehmen einfach auch mal dran Teil. Damit wir schonmal wissen, wie&#8217;s läuft. &#8220;Probe&#8221; sozusagen, für die richtige Prüfung dann im Juli. Da das Konzept der Abschlussprüfung ja nun ein neues ist, hat man sich gedacht, es wäre gut, wenn wir&#8217;s vorher schon einmal ausprobiert haben. Die armen drei, die Morgen WIRKLICH ins kalte Wasser springen. Ich meine, bei ihnen &#8220;zählt&#8221; ja das Ergebnis Morgen. Bei uns ists eher ein &#8220;Freischuss&#8221;. Oh, und in diesem Moment sehe ich auch schon den erhobenen Zeigefingen! <em>&#8220;Freischuss?! So etwas gibts in unserem Business nicht. Ihr müsst immer &#8220;ON&#8221; sein, denn immer könnte es eine Chance sein!&#8221;</em></p>
<p>Gut, dann werden wir wohl versuchen Morgen &#8220;ON&#8221; zu sein. Oder zumindest unser bestes tun&#8230;.. denn entscheiden, ob wir &#8220;ON&#8221; waren, tun ja nicht wir, sondern die Jury. Und man kann sich manchmal noch so &#8220;ON&#8221; fühlen und wars aber gar nicht und umgekehrt&#8230;..ach, es ist ein Kreuz&#8230;&#8230;.man müsste eine Maschine sein oder so, mit nem Schalter, den man einfach auf &#8220;ON&#8221; stellt. Und wenn die Batterie leer ist, dann macht man einfach eine neue rein. Wenns doch so schön einfach wäre. Ich meine, bei uns gibts ja keine &#8220;neuen&#8221; Batterien. Wir können uns ja nicht einfach so &#8220;austauschen&#8221;, wenn wir leer sind. Wir sind also quasi &#8220;Akkus&#8221;. Wir können uns nur immer wieder aufladen. Aber man sagt ja, bei Akkus, dass sie am besten völlig leer sein sollten, bevor man sie wieder auflädt. Dann halten sie länger. Wie öange hält denn unser Akku? Und bin ich denn leer genug, dass ich mich jetzt schon aufladen darf? Und was bedeutet Aufladen bei uns? Nur an sich selbst denken? Schlaf? Freizeit? Auszeit? Urlaub? Auswandern? Was ganz anderes machen?<br />
Weiß ich jetzt auch nicht. Ich fang mal mit schlafen an. Und Übermorgen mit der Freizeit.</p>
<p><em><em>&#8220;Jedadengtansinuaidenganmi.&#8221; Anmiseibadengaduaiä.wersnedglabtisseibaschuuid.</p>
<p></em></em></p>
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		<title>Der Henri-Nannen-Preis und Jamie Cullum</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 19:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die letzten Wochen habe ich euch oft berichtet, dass wir in den Vorbereitungen für das größte deutsche Medien-Event der Journalistenwelt stecken: Der Henri Nannten Preis. Dieser wurde am vergangenen Freitag vergeben. Ich benutzte dafür auch die Bezeichnung &#8220;Den Oscar der Journalisten&#8221; und musste nun feststellen, dass der Aufwand ähnlich war.
Schon bei der ersten Probe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die letzten Wochen habe ich euch oft berichtet, dass wir in den Vorbereitungen für das größte deutsche Medien-Event der Journalistenwelt stecken: Der Henri Nannten Preis. Dieser wurde am vergangenen Freitag vergeben. Ich benutzte dafür auch die Bezeichnung &#8220;Den Oscar der Journalisten&#8221; und musste nun feststellen, dass der Aufwand ähnlich war.</p>
<p>Schon bei der ersten Probe im deutschen Schauspiel haus waren wir von der Kulisse überwältigt. Einerseits war noch alles vom traditionell klassischem Typ des Hauses alles zu sehen. Andererseits zog sich ein modernes Bühnenbild bis über den Bühnenrand hindurch. Es gab ein Sitzplan-Kozept, durch welches man auch auf der Bühne sitzen konnte und sich im Übergang vom Parkett zur Bühne eine Bar befand. Überweiser war ein runder Screen auf welchen 360° projiziert wurde. So konnte man, egal wo man im Theater saß, die Videos, die extra für eine runde Leinwand konzipiert waren, verfolgen.</p>
<p>Wir traten als die Busy Bar Boys auf und hatten die Ehre den Abend zu eröffnen. Das sah etwas so aus:</p>
<p><iframe width="853" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/S811Im1kAp0?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dann das Highlight dieses Abends, welches ich leider nicht früher verraten durfte: Jamie Cullum war der Haupt-Musik-Act des Abends. JA! DER Jamie Cullum. Der unglaubliche Pop-Rock-Jazz-Musiker aus England der spätestens seit seinem letzten Album &#8220;The Pursuit&#8221; in aller Munde ist.</p>
<p>Was für ein tolles Erlebnis so einen tollen Musiker live hinter der Bühne zu treffen und sein Konzert keine zwei Meter entfernt von ihm mitzuerleben. - Aber das war noch lange nicht alles von ihm. Aber später mehr dazu.</p>
<p>Erstmal wurden munter weitere Preise vergeben. Es gab ein Bundes Programm und viele Reden und Danksagungen.</p>
<p>Ende der offiziellen Veranstaltung war dann wieder ein Song von uns und der Band, den Glorreichen Sieben.</p>
<p><iframe width="853" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/m4SjRczu1aA?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Danach wurde die Bühne eröffnet und der Flügel wieder etwas weiter in die Bühnenmitte gebracht. Das aus einem besonderen Grund: Jamie Cullum hat noch einmal gespielt. Aber niemand saß mehr auf seinem Stuhl. Alle wollten zu ihm und ihm möglichst nah sein. So standen fast alle Gäste des Henri Nannten Preises unmittelbar am Flügel und genossen diese spezielle, besondere und einzigartige Konzert von Jamie Cullum in Hamburg. Wohl das einzige, bei welchem man ihm beim spielen direkt auf die Schulter tippen könnte. Eine unglaubliche Erfahrung. Und ein unbezahlbares Konzert obendrein.</p>
<p>Ein anwesender Fotograf und Journalist hat für seine Privatzwecke auch ein kleines Handyvideo aufgenommen. Hier bekommt ihr einen kleinen Einblick, wie toll das Event mit Jamie Cullum war.</p>
<p><iframe width="853" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/7vIF4-l38us?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Ich und mein Pop-Song&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 21:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute sollte es soweit sein, in Seminar hieß das Thema heute Pop-Songs. Dafür hatte Perrin eine Bekannte eingeladen, die mit uns an vorbereiteten Pop-Songs arbeiten wollte. Schon vor Wochen, als ich zum ersten Mal hörte, dass ich einen Pop-Song vorbreiten soll, dachte ich mir: &#8220;Ich? - Haha&#8230;&#8221; Also ich hab ja noch nicht so viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute sollte es soweit sein, in Seminar hieß das Thema heute Pop-Songs. Dafür hatte Perrin eine Bekannte eingeladen, die mit uns an vorbereiteten Pop-Songs arbeiten wollte. Schon vor Wochen, als ich zum ersten Mal hörte, dass ich einen Pop-Song vorbreiten soll, dachte ich mir: &#8220;Ich? - Haha&#8230;&#8221; Also ich hab ja noch nicht so viel Gesangserfahrung und bin schon sehr stolz darauf, dass ich mich zur Zeit mit meiner Stimme anfreunde und immer zufriedener mit meinen Darbietungen von Musical Songs bin. Aber jetzt Pop? Wo man sich seiner Stimmer erfreut und Töne und Riffs singt von denen ich noch nicht träumen mag?! Dazu kommt, dass ich weiß, dass so einige an unserer Schule das ganz gut können. Und ich mit meiner noch am Anfang der Ausbildung stehenden Stimme, soll mich vor alle stellen und einen Pop-Song singen mit der Vorstellung, ich singe in einer Bar&#8230;</p>
<p>Also gut nütze ja nichts. Aber gleich stellte sich mir das nächste Problem: &#8220;Was singe ich denn dann?&#8221; Ich hatte mir bis dato ja noch nie Gedanken über Pop-Songs gemacht, geschweige denn Lieder aus dem Radio in betracht gezogen. Ich dachte nämlich immer, die wären zu schwer, ich würde die Töne noch nicht haben. Also habe ich mich bei Mitschülern umgehört und meine Gesangs und meine Repertoire Dozentin gefragt, ob sie eine Idee hätten, was zu meiner Stimmer passen würde. Denn mir fielen nur Lieder ein, die entweder zu hoch oder zu tief für mich waren. Irgendwann hatte ich dann eine kleine Auswahl. Da entschied ich mich dazu keine Ballade zu singen. Ich dachte, mit einem Up-Tempo Song würde ich mich noch eher wohl fühlen. Mein Favorit wurde dann &#8220;Hot Stuff&#8221; von Donna Summer. Allerdings konnte ich von diesem Song keine Noten auftreiben und irgendwie habe ich es zeitlich nicht auf die Reihe bekommen sie mir im Internet heruter zu laden. Denn plötzlich merkte ich, oh, der Workshop ist schon nächste Woche&#8230; Also blätterte ich die zusammen gesammelten Noten noch einmal durch und nahm &#8220;She works hard for the money&#8221; und &#8220;What a feeling&#8221; (Flashdance) in die engere Auswahl und begab mich mit beiden Liedern in den Gesangsunterricht.</p>
<p>Ich entschied mich für &#8220;What a feeling&#8221;, allerdings fühlte ich mich am Anfang sehr unwohl. Die Stophe des Liedes ist für mich persönlich gefühlt recht tief, bzw. in einer Lage in der ich meine Stimmfarbe noch nicht ganz so mag bzw. mit der ich mich noch recht wenig auseinandergesetzt habe. Dafür schien aber nun der Zeitpunkt zu sein! Der Refrain war kein Problem, nur mit den kleinen Riffs war ich zu Anfang etwas verwirrt. Aber mein Pianist sagte mir dann in der nächsten Stunde, ich solle es doch so singen, wie ich es im Ohr habe oder denke, dass es passt und dann schauen wir. Solange es zur Begleitung passt und nicht vollkommen dagegen ist, ist das okay. Mit der Begleitung fühlte ich mich dann auch schon etwas wohler. Trotzdem sang ich das Lied in den folgenden Tagen täglich einmal durch und holte mir auch die Meinung und Tipps von anderen Mitschülern. ich wusste zwar immer noch nichts mit mir und meinem Körper anzufangen (da wir ja nicht im Sinne eines &#8220;Musical-Darstellers&#8221; interpretieren durften) aber ich fühlte mich stimmlich relativ sicher.</p>
<p>Man sagte uns allerdings erst heute als wir in den Unterricht kamen, dass wir mit Mikro singen. Dabei hat der Großteil meines Semesters, mich eingeschlossen, noch nie mit einem Mikro gesungen. Jedoch stellte sich auch schnell heraus, dass sowieso nicht ale singen werden. Ich war nicht dabei, was bedeutet, dass hier schon die Geschichte mit meinem ersten Pop-Song endet. Aber wir haben viele tolle Darbietungen sehen dürfen und echt viel gelacht. Trotzdem werde ich irgentwann dieses Lied vortragen wollen, mal sehen wann sich eine Gelegenheit bieten wird. Eine tolle Sache hatte das Ganze aber, denn ich habe mich mit meiner Stimme im für mich tieferen Bereich auseinandergesetzt, sodass ich mich da jetzt nicht mehr so unwohl fühle. Und damit das so bleibt oder sogar noch besser wird, habe ich mir jetzt vorgenommen ein Lied zu erarbeiten, welches ich schon lange im Kopf hatte, es aber meiner Meinung nach noch nicht singen konnte - vorallem wegen der gehäuften tieferen Lage&#8230; Aber nun ist glaub ich der richtige Zeitpunkt es mal ausuprobieren!!! Freue mich schon darauf!</p>
<p>So jetzt heißt es aber erstmal schlafen gehen und morgen ausschlafen, denn es ist Feiertag!!!</p>
<p>Lieben Gruß,</p>
<p>Alex</p>
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		<title>Niemals geht man so ganz&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 18:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Celine</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist soweit meine Lieben.
Das ist mein letzter Blog.
Ein komisches Gefühl, wenn ich bedenke, dass ich mich hiermit von drei spannenden, aufregenden und tollen Jahren verabschiede, danke, dass ihr so fleißig daran teilgenommen habt, ich hoffe, ich konnte euch unser Schüler/Studentenleben gut nahebringen.
Ich weiß eigentlich gar nicht wo ich anfangen soll&#8230;
Ich bedanke mich bei allen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist soweit meine Lieben.<br />
Das ist mein letzter Blog.<br />
Ein komisches Gefühl, wenn ich bedenke, dass ich mich hiermit von drei spannenden, aufregenden und tollen Jahren verabschiede, danke, dass ihr so fleißig daran teilgenommen habt, ich hoffe, ich konnte euch unser Schüler/Studentenleben gut nahebringen.<br />
Ich weiß eigentlich gar nicht wo ich anfangen soll&#8230;<br />
Ich bedanke mich bei allen, die mich die drei Jahre unterstützt haben, meinen Eltern, meinem Freund, meinen Freunden, all meinen Dozenten, der Schulleitung und dem besten Semester, das man sich wünschen kann!!!<br />
DANKE!!!<br />
Wir hatten immer eine tolle Zeit, die manchmal tränenreich aber vor allem durch viele Lachanfälle geprägt wurde. Zu jedem hat man seine ganz eigene Geschichte und ich bin froh, diese von jedem Einzelnen in den nächsten Jahren weiter zu verfolgen.<br />
Denn wir alle sind jeder für sich, als auch in der Gruppe gewachsen und wir sind zu einem unschlagbaren Team geworden.<br />
Bevor ich an der Joop anfing wurde ich immer vor der Konkurrenz gewarnt, die ich in den Auditions natürlich immer am eigenen Leib erfahren, jedoch gab es nie diesen Druck bei uns im Semester und das ist das tolle an uns. Hier hat jeder jedem alles gegönnt und man hat sich nie gegeneinander ausgespielt.<br />
Ich blicke meinem Abschluss am Samstag mit gemischten Gefühlen entgegen.<br />
Einerseits fühle ich mich bereit und freue mich auf die Bühne andererseits blicke ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf meine Schulzeit zurück, die doch so aufregend war, wie nichts anderes zuvor.<br />
Ich habe wahnsinnig viel gelernt, freue mich aber auf alles was ich noch lernen werde und lernen darf und ich bin dankbar für alle Momente die ich an dieser Schule verbringen durfte.<br />
Ich glaube die letzten drei Jahre waren die emotionalsten meines Lebens, es war einfach alles dabei.<br />
Von der Verarbeitung des Tods meines besten Freundes, der Ausnahmesituation eines gebrochenen Arms im Schauspielunterricht (nicht mein Arm), dem nicht mehr enden wollenden Lachanfällen, die im  Schluckauf enden, den Freudentränen über Erfolge, den ewigen Zuspruch, wenn man mal nicht so überzeugt von sich ist, die ständigen Glücksgefühle, wenn man ein neues Talent entdeckt; oder Töne singen kann, die man vorher nie dachte singen zu können und so weiter und sofort.<br />
Danke an alle, es war eine super Zeit!!!<br />
Jetzt heißt es für mich, die letzten Tage durch zu powern, eine gute Abschlussprüfung abzuliefern und die letzten Auditions &#8220;abzulegen&#8221; und dann geht es Sonntag in einer Woche für mich nach Merzig und München zu den Proben.<br />
Ich hoffe ihr hattet eine genauso schöne Zeit wie ich, wenn ihr meine Blogs gelesen habt, wie wenn ich sie geschrieben habe, denn durch die täglichen Zusammenfassungen wurde ich mir vieler Veränderungen, Verbesserungen meinerseits immer bewusster, und vielleicht wäre es mir, wenn ich nicht immer über meine Tage reflektiert hätte, gar nicht aufgefallen <img src='http://www.musicalausbildung-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Ich danke euch fürs Lesen und schicke euch hiermit noch einen Gruß aus meiner Heimat Kölle!!!<br />
Alles alles Liebe!!!<br />
Eure Céline<br />
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		<item>
		<title>Rhytmus überall</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 17:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shari</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[und da war das Wochenende auf einmal auch schon wieder um! Dieses Wochenende war irgendwie voll mit Besuchen bei meiner Oma und bei meiner alten Ballettschule in Norderstedt und nebenbei war ich auch noch fleißig am Texte lernen für die kommenden Workshops und für meinen Repertoire Unterricht.
Nun gut, heute fing es mal wieder mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>und da war das Wochenende auf einmal auch schon wieder um! Dieses Wochenende war irgendwie voll mit Besuchen bei meiner Oma und bei meiner alten Ballettschule in Norderstedt und nebenbei war ich auch noch fleißig am Texte lernen für die kommenden Workshops und für meinen Repertoire Unterricht.</p>
<p>Nun gut, heute fing es mal wieder mit dem Modern Warm Up an, wo ich immer wahnsinnig schwitze, weil diese Bewegungen immer so ineinander übergehen und ich hab das Gefühl der Körper ist durchgehend am bewegen. Modern beansprucht den Körper auf eine andere Art und Weise wie Ballett finde ich, zwar hat man bei beidem Körperspannung, aber bei Modern soll man irgendwie dann noch sich fallen lassen und trotzdem fest bleiben. Aber ich habe ja gott sei dank noch 1,5 Jahre um dieser Sache auf den Grund zu gehen&#8230; ;)  Anders als bei drei anderen Schülern, deren letzte Woche heute angebrochen ist! Darüber dachte ich heute beim Warm Up nach und es wird ganz schon komisch sein, wenn ein Teil des Abschlussjahrgangs dann schon mal weg ist! Aber sie haben ja tolle Engagements und ich freue mich riesig auf die Shows mit ihnen!!!! <img src='http://www.musicalausbildung-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danach hatte ich Ballett bei Katie (weil Phil diese Woche noch weg ist). Sie meinte zwar wir fangen &#8220;easy&#8221; an, es sei ja schließlich erst Montag, aber das war für uns dann doch nicht ganz so easy. Katie hat eine ganz tolle Art zu tanzen! Auch wenn sie eigentlich recht klein ist wirkt sie riesig und ihre Beine und Arme sooooo lang! Es ist einfach nur faszinierend und wir gucken ihr alle immer viel lieber zu, weil bei uns sieht das einfach NOCH nicht ganz so aus wie bei ihr. Deswegen sind wir heute auch nur bis zu den Pirouetten gekommen und machen dann am Mittwoch das Petit Allegro und die großen Sprünge.</p>
<p>Danach hatte ich kurz Zeit und hatte dann schon Schauspiel. Wir arbeiten immer noch an der Abigail aus Hexenjagd und heute war für mich irgendwie eine schwere Stunde. Auch wenn Patrick meinte es sei alles total gut, aber ich wurde immer frustrierter und es hat mich genervt dass manche Kleinigkeiten einfach nicht so klappen. Zwar hatte ich den Monolog am Mittwoch auch einmal bei Perrin in Seminar gemacht, aber trotzdem braucht der noch ordentlich Schliff. Das blöde ist nur, je frustrierter ich werde, umso besser spiele ich anscheind. Also muss mich vor der Prüfung wohl jemand ordentlich nerven, damit ich dann auch gut abliefer (scherz!). Aber bis dahin ist gott sei dank noch ein bisschen Zeit!</p>
<p>Blattsingen gibt es jetzt nichts außerordentliches zum erzählen. Wir haben viel an Rhytmus gearbeitet, aber da fühl ich mich eigentlich schon ziemlich sicher. In Sprechen bei Marianne habe ich an meinen Texten von &#8220;Barbecue&#8221; gearbeitet, an meiner Gutrune. Wir haben meine Szenen dramaturgisch schon fast durch und somit kann ich jetzt gut an der Sprache arbeiten um beides jetzt besser zu kombinieren.</p>
<p>Zum Schluss hatten wir jetzt noch Jazz bei David! Das war spaßig und anstrengend und ein schönes Ende von diesem Tag. Nun muss ich noch meinen Song für Mittwoch durchgehen, für Song Lit. Der ist irgendwie ziemlich schnell mit viel Text, Rhytmusvariationen und ich möchte den ja auch gut vor meinem Semester präsentieren!</p>
<p>Liebste Grüße aus dem Greenroom,</p>
<p>Shari</p>
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		<title>Eine Woche&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 06:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Celine</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das sind 7 Tage, 168 Stunden, 10080 Minuten oder 604800 Sekunden&#8230;
Dann ist es soweit.
 Mein Abschlussprüfung naht immer schneller und ich frage mich ständig wo die Zeit geblieben ist.
Einerseits fühle ich mich bereit für die Bühne und freue mich wahnsinnig auf meine erste Produktion; ich werde in München und Merzig in Hairspray als Louann auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind 7 Tage, 168 Stunden, 10080 Minuten oder 604800 Sekunden&#8230;</p>
<p>Dann ist es soweit.<br />
 Mein Abschlussprüfung naht immer schneller und ich frage mich ständig wo die Zeit geblieben ist.<br />
Einerseits fühle ich mich bereit für die Bühne und freue mich wahnsinnig auf meine erste Produktion; ich werde in München und Merzig in Hairspray als Louann auf der Bühne stehen; andererseits denke ich jeden Tag, wie viel ich noch lernen kann und wie behütet man doch die drei langen Jahre auf der Schule war, mit all den erfahrenen Dozenten um sich herum, die einen an seine Grenzen bringen, einen aber unterstützen und formen, sodass man in das große Buisinesskonzept reinpasst.</p>
<p>Es ist wirklich verblüffend, wie schnell die letzte Zeit umging und auf einmal ist sie da, die letzte Rollenarbeitsstunde, die letzte Korrepstunde, die letzte Gesangstunde&#8230;..</p>
<p>Aber ich bin auf alles gespannt, was noch kommt!</p>
<p>Unsere Prüfungen werden ja ab diesem Semester auch anders ablaufen und wir drei Vorholprüflinge, sind sozusagen die Versuchskaninchen.<br />
Die Prüfungen finden alle an einem Tag an und der Verlauf ist eher wie bei einer Audition.<br />
Es geht mit Tanz los, sprich wir lernen in allen Bereichen unbekannte Choreos und müssen diese so schnell wie möglich stilgerecht präsentieren.<br />
Anschließend kommt die Gesangsprüfung, in der wir unsere 4 Lieder und unsere 2 Monologe singen/spielen werden.<br />
Zum Schluss geht es weiter mit der Arbeit an der Hauptrolle, die wir bekommen haben, und mit dem unbekannten Material.<br />
In meinem Fall mit der Hauptrolle Polly Baker aus Crazy for you, und einem Song aus Miss Saigon.<br />
Daran wird dann mit uns und unseren Spielpartnern gearbeitet, so wie es in den Worksessions in einer Audition ablaufen würde.<br />
Wir sind alle schon sehr gespannt.<br />
Nach meiner Prüfung heißt es für mich dann erstmal einen Tag durchatmen, bevor ich dann (hoffentlich) mein Abschlusszeugnisbekomme und ich noch eine Woche zum packen, auf Auditions gehen und zum Material lernen habe&#8230;</p>
<p>Ich werde aber auf jeden Fall wann immer ich kann noch in die Schule gehen, um die letzten so wichtigen Stunden einfach zu nutzen und die schöne Zeit ausklingen zu lassen.<br />
Ich danke euch allen, es war eine tolle Zeit!!!<br />
Nächste Woche werdet ihr nochmal von mir hören und dann geht&#8217;s für mich in die große weite Welt!<br />
Habt einen schönen sonnigen Tag!!!!<br />
Céline</p>
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		<title>Showcase 2. Semester</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 23:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen wurde ja vieles aus dem 6. und 4. Semester berichtet, über die Eigenarbeiten, Das Barbecü, Auditions usw. Aber auch wir im 2. Semester machen ein Projekt, von dem wir euch bisher noch nicht so viel berichten konnten, da wir selbst bis vor einer Woche nur wussten welche Lieder wir singen, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen wurde ja vieles aus dem 6. und 4. Semester berichtet, über die Eigenarbeiten, Das Barbecü, Auditions usw. Aber auch wir im 2. Semester machen ein Projekt, von dem wir euch bisher noch nicht so viel berichten konnten, da wir selbst bis vor einer Woche nur wussten welche Lieder wir singen, aber nicht worum es in unserem &#8220;Stück&#8221; geht. Denn im Gegensatz zum 4. Semester, das ein breits vorhandenes Stück inszeniert, kreierten unser Schulleiter und der Leiter unserer Schauspielabteilung (Ulrich Wiggers) ein kleines &#8220;Stück&#8221;. Thema und Inhalt zunächst geheim. <img src='http://www.musicalausbildung-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dann war es soweit und wir erhielten unser Textbuch, naja wohl eher unsere Paar Seiten&#8230; Und beim sogenannten &#8220;read-through&#8221; (lesen des Textbuches in den Rollen), fragten wir uns alle &#8220;Wie hängt das alles miteinander zusammen&#8221;&#8230; Die Texte an für sich erzählen meist nicht wirklich eine Geschichte und haben auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun - so ging es mir zumindest. Meine Rolle in dem Stück - keine Ahnung&#8230; da konnten wir nur abwarten, was unsere Dozenten mit uns vorhaben.</p>
<p>Die anfängliche Skepsis verflog allerdings schon nach der ersten Probe. Stück für Stück macht alles Sinn und ich werde immer wieder aufs neue davon überrascht, wie logisch und schön die Sequenzen aufeinaner aufgebaut sind. Ich kann euch leider nicht in ein, 2 Sätzen beschreiben worum es geht, da es wie gesagt keine klare Handlung gibt. Man könnte vielleicht sagen, dass es um verschiedene Charaktere mit ihren unterschiedlichen Problemen, Sorgen, Ängste, Gedanken und Wünsche geht. Wer gerne genaueres Wissen möchte, der kann sich das Stück Anfang Juni anschauen, denn da werden wir es öffentlich aufführen. Sobald sich der Termin nähert werden wir aber nochmal eine Info geben!</p>
<p>Zurück zu den Proben: Neben den vielen AHA-Erlebnissen, die wir bezüglich der Handlung des Stückes erleben ist es auch sehr sehr interessant seinen Mitschülern bei ihren Szenen zuzusehen oder ihren Liedern zuzuhören, finde ich. Vorallem sind ganz tolle Lieder dabei, Duette wie auch Solostücke, die meiner Meinung nach oft sehr passend zu Person und Stimme ausgesucht wurden. Auch, wenn Ulli mit ihnen an den Liedern arbeitet, ist toll zu beobachten! Man lernt viel beim Zuschauen! Was sagt er ihnen, was verändert sich dadurch, kann ich mir Dinge/ Vorgehensweisen oder Hinweise merken und auf meine Songs anwenden? Ich habe mir schon einieges aufgeschrieben! Am häufigsten fiel der Satz: &#8220;Hör auf zu singen, die Töne triffst du schon, erzähl mir lieber was du da singst, sonst schaue ich dir nicht zu!&#8221; Das sollte man dringent beherzigen, denn wir wollen schließlich, dass die Leute uns zuschauen und auch später mal Geld dafür zahlen um uns auf einer Bühne zuzuschauen.</p>
<p>Meine Songs waren bis jetzt noch nicht an der Reihe, sodass ich darüber noch nicht viel erzählen kann. Aber die heutige Probe endete direkt vor meinem ersten Lied, sodass ich wohl nächste Woche das Vergnügen haben werde. Ich freue mich schon sehr darauf, denn ich singe &#8220;Ich will nen Cowboy als Mann&#8221;, ein deutscher Schlager ;)! Ich mag das Lied sehr und ich habe heute schon ein Paar Infos dazu bekommn, wie die Szene ungefähr aussehen wird - und eins kann ich versprechen, es wird witzig! Das wird bestimmt noch eine Herausforderung beim singen nicht zu lachen&#8230; Das fällt mir doch beim Schauspiel schon immer so schwer, vorallem beim improvisieren&#8230; aber Übung macht ja bekanntlich den Meister! Mein anderer Song ist &#8220;Another suitcase&#8221; aus Evita, aber der ist erst gegen Ende von daher dauert das noch ein wenig, bis ich da mehr weiß! Ich freue mich aber schon drauf.</p>
<p>So nun heißt es aber erstmal ins Bett, denn morgen haben wir mal wieder Impro-Unterricht! Da die Stunden nicht mehr in unsren regülären Wochenplan passten, haben wir an 4 Samstagen dieses Semesters Impro Unterricht. Und morgen ist einer davon!</p>
<p>Also, Gute Nacht und Lieben Gruß,<br />
Alexandra</p>
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		<title>Guacamole Swing</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 19:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hat es angefangen: Unser &#8220;Swing-Projekt&#8221;. Das vierte Semester arbeitet ja nun schon seit Anfang des Semesters am Musical &#8220;The Barbecue&#8221;. Nachdem jetzt unsere Eigenarbeiten vorbei sind, heißt unser neues Projekt - oder besser EINS unserer neuen Projekte: Swings für das vierte Semester beim &#8220;Grillen&#8221; sein. Das heißt, wir werden bei den Proben fleißig mitschreiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat es angefangen: Unser &#8220;Swing-Projekt&#8221;. Das vierte Semester arbeitet ja nun schon seit Anfang des Semesters am Musical &#8220;The Barbecue&#8221;. Nachdem jetzt unsere Eigenarbeiten vorbei sind, heißt unser neues Projekt - oder besser EINS unserer neuen Projekte: Swings für das vierte Semester beim &#8220;Grillen&#8221; sein. Das heißt, wir werden bei den Proben fleißig mitschreiben und aufmerksam beobachten. Die Aufgabe: Die geswingte Rolle genauso gut beherrschen, wie die Erstbesetzung, sodass man jederzeit einspringen kann. </p>
<p>Das ist eine ganz schöne Herausforderung. Denn natürlich werden wir nicht szenisch, musikalisch oder choreographisch daran arbeiten, sondern lernen uns alles selbst. Also diesmal nicht &#8220;Learning by doing&#8221; sondern &#8220;Learning by Seeing&#8221;. </p>
<p>Bei meiner heutigen ersten Probe, war auch gleich meine volle Konzentration erfordert, denn in beiden Szenen, die probiert wurden, war meine Erstbesetzung mit dabei. Die ganze Zeit hab ich aufgeschrieben und wieder wegradiert und wieder aufgeschrieben und wieder wegradiert&#8230;. und am Ende alles gefilmt, um es im Kopf zu behalten. Das hört sich jetzt anstrengend an, wars aber gar nicht, denn eigentlich wurde ich ja den ganzen Nachmittag entertaint. Das war echt lustig. Der Spaß hängt natürlich auch mit dem Material zusammen, an dem wir arbeiten. Der heutige Nachmittag hat mir einen gewaltigen Ohrwurm von einem der lustigsten Lieder im Stück verpasst:<br />
Guacamole, Guacamole&#8230;&#8230;..</p>
<p>Wie recht einfach zu folgern, geht es bei &#8220;The Barbecue&#8221; um ein Grillfest. In der Szene, in der &#8220;Guacamole&#8221; oder auf Deutsch &#8221; Mexikanisch kochen&#8221; gesungen wird, ist die potentielle Braut Gutrune mit der Organisation ihrer potentiellen Hochzeit beschäftigt. Sie holt sich Rat bei ihren Freunden, bezüglich des Caterings für die Hochzeit und diese haben natürlich einen wahnsinnstollen Tipp parat: Mexikanisch!<br />
Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das Muiscal:<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/kApnV86NGzc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ende Juni wird das zweite Jahr das Stück öffentlich an der Schule aufführen. Wir, als Swings spielen nur öffentlich, wenn einer von den Ersbesetzten ausfällt. Zwar werden wir Swingdurchläufe machen - zum Testen, wie gut wirs gelernt haben - die werden jedoch wahrscheinlich nur schulintern zu sehen sein. Vielleicht wird ja jemand krank&#8230;.aber das wünschen wir natürlich niemandem!</p>
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		<title>Scrapbook</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 21:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Du fühlst Dich, als wärest Du Zuschauer? Aber Du möchtest rein, Du möchtest mitmachen? Manchmal ist es einfach hart. Manchmal musst Du kämpfen. Wenn ein Traum so groß und stark ist, dann musst Du es auch sein. Kennst Du das Gefühl, wenn Du Dir auf die Lippe beißt? Plötzlich. Schreck. Schmerz.
Am Wochenende habe ich einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du fühlst Dich, als wärest Du Zuschauer? Aber Du möchtest rein, Du möchtest mitmachen? Manchmal ist es einfach hart. Manchmal musst Du kämpfen. Wenn ein Traum so groß und stark ist, dann musst Du es auch sein. Kennst Du das Gefühl, wenn Du Dir auf die Lippe beißt? Plötzlich. Schreck. Schmerz.</p>
<p><span>Am Wochenende habe ich einen jungen Mann kennen gelernt, ich mag seinen Mund, wie er sich bewegt, beim Sprechen. Nicht zuletzt sicherlich, weil ich einen Menschen kenne, den ich sehr mag, bei dem es ähnlich ausschaut. Er hat mich fasziniert, inspiriert. Was macht er? Mit fünf Jahren hat er sich eine Geige gekauft und seit dem - spielt er. Geige. Er war wohl mal auf einer Akademie, ganz sicher bin ich mir da aber nicht, ich glaube, er war ein wenig betrunken. Vielleicht habe ich mir das aber auch von dem Bier in seiner Hand implizieren lassen, falls eine braune Bierflasche implizieren kann, vermutlich bin ich eher der Implikant. Jedenfalls hat er danach mit einem Orchester gespielt und mit einer Band. Letzten Monat ist er siebenundzwanzig geworden. Geboren in Rumänien, sagt er, habe er nun in allen großen Städten Europas gespielt. Ohne Band, ohne Orchester, nur mit seiner Geige, auf der pro Stadt größten Freilichtbühne, die sich ihm geboten hat. Auf der Straße. Auf die Frage, ob er ein Lied spielen könne, dass wir kennen, zum mitsingen, antwortete er, „ich kann jedes Lied spielen. Was willst Du?“ Aus dem Mitsingen wurden dann leider nichts, weil uns vor Faszination die Kinnladen auf den Asphalt gefallen sind und unsere Augen an seinen Fingern klebten. Dieser Mann hat uns mit seinem einen Instrument entführt. Völlig ohne Text - okay, den kannten wir theoretisch - und jedes andere Geschnörkel. Er war einfach nur bei sich und seiner Geige. Keine große Show. Keine Konzentration und ich bin sicher, so hatte er das Lied noch nicht gespielt und so wird er es auch nicht mehr spielen, weil der Augenblick entscheidet und sein Herz, was dann in anderen Worten - so vermute ich heute - Feuer heißt.</span></p>
<p><span>So, bis hier her und nicht weiter, denn eigentlich reicht es schon, um sich für diesen Menschen zu begeistern. Mich berührt das Kleine im Großen, ich finde das Große im Kleinen, aber dieser Herr lässt mich nicht lange suchen, es geht also weiter.</span></p>
<p><span>Was ihr noch nicht wisst, er sagt von sich, er lebe auf der Straße, obwohl er, egal wo in Europa er ist stets in einer Wohnung schläft, sehr reinlich ist er auch gewesen.</span></p>
<p><span>Auf die Frage hin, ob er nicht wieder mit einer Band spielen möchte oder mit einem Orchester, raus möchte auf die Bühnen und ob ihm nicht das Geld fehlt, öffnet er mir auch mein Herz.</span></p>
<p><span>„Nein. Was soll ich da? Da muss ich ja spielen. Auch wenn ich keine Lust habe. Wenn ich keine Lust habe, spiele ich nicht. Und wenn ich Lust habe, spiele ich den ganzen Tag. Du lebst um zu leben. Ich bin auf der Straße aufgewachsen, ich möchte auf der Straße sein, hier fühle ich mich wohl. Ganz oft spricht mich jemand an und ich lerne Menschen kennen. Ich möchte mal hier und mal da sein, ich bin in ganz Europa zu Hause, egal wo.“</span></p>
<p><span>Nach der Schule habe ich mich heute dick eingepackt, meine Decke vom Sofa geschnappt und mich mit meinem Buch auf den Balkon gesetzt und habe gelesen. Irgendwann hat es, erst ganz zaghaft und plötzlich sehr stark angefangen zu regnen. Die Sonne gab mir gerade noch die Möglichkeit, diese Zeilen zu lesen:</span></p>
<p><span>„You can only learn more about the subject by starting at the beginning. You can‘t start in the middle and go both ways. It‘s impossible.“</span></p>
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